Politik & Regulierung

Welches Gesicht trägt Armut in Deutschland?

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Von VWheute-Hauptstadtkorrespondent Manfred Brüss. Zum Ausklang einer wieder im wahrsten Sinne des Wortes stürmischen Karnevalssaison stehen am Mittwoch die politischen Aschermittwochsveranstaltungen an, wo an diesem Tag die Kabinettssitzung ausfällt. Unter den wenigen Hauptstadtterminen ragen der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands und die Generali Altersstudie heraus. Droht das Gespenst der Altersarmut?
Für Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) steht fest, dass man Altersarmut nicht negieren sollte. Drei Prozent der über 65-Jährigen sind auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen. Für die Ministerin hat Armut in Deutschland aber ganz klar ein Kindergesicht, wie sie auf einer Veranstaltung hervorhob. Der Paritätische Gesamtverband will am Donnerstag seinen Armutsbericht 2017 präsentieren.
Am Mittwoch wird die Generali Deutschland AG gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach und dem Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg die neue Generali Altersstudie vorstellen, die detailliert über das Leben der 65- bis 85-jährigen Menschen in Deutschland Auskunft geben soll. Die eigenen Untersuchungsergebnisse sollen vor der Presse in Berlin auch in den Kontext mit dem siebten Altenbericht der Bundesregierung gestellt werden.
In diesen Gesamtzusammenhang gehört auch eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung, ob Schüler in Deutschland heute bessere Chancen haben als vor 15 Jahren. Der Ausgangspukt war die erste Pisa-Studie, nach der gerade in Deutschland der Bildungserfolg vom sozialen Hintergrund abhängt. Morgen werden zudem noch das Wissenschaftliche Institut der AOK und der AOK-Bundesverband den neuen Krankenhaus-Report 2017 vor der Presse vorstellen. (brs)
Bild: Ein in Armut lebender Mann (Quelle: Anna-Lena Ramm / pixelio.de)
Berlin · Politik · Nahles · Armut
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