Politik & Regulierung

So wenige Unfalltote wie seit über 60 Jahren nicht

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Im Straßenverkehr kamen im vergangenen Jahr 3.214 Menschen ums Leben. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes für Januar bis November 2016 sinkt die Zahl der Verkehrstoten auf ein Rekordtief. In Sachsen-Anhalt ist das Risiko, im Verkehr zu sterben, am höchsten.
Um 7,1 Prozent konnte die Anzahl der im Verkehr Getöteten im vergangenen Jahr gesenkt werden, im Vorjahr war sie um 0,8 Prozent auf 3.459 Personen leicht angestiegen. Bundesweit zählt das Statistische Bundesamt 245 weniger Verkehrstote als im Jahr 2015. Die 4000er-Marke unterschritt die Zahl der Unfalltoten erstmals im Jahr 2010, der Abwärtstrend der letzten Jahrzehnte scheint ungebrochen. Besonders erfolgreich konnte Baden-Württemberg die Zahl der Verkehrstoten senken: Die Statistik verzeichnet ein Minus von 78 Personen (-16,1 Prozent).
Um 98 Personen sank die Zahl der tödlich verunglückten Motorrad- und Rollerfahrer im Jahr 2016 (-15,7 Prozent), dafür starben fünf Personen mehr, die ein Kleinkraftrad oder Mofa fuhren (+4,3 Prozent). Es verunglückten auch 15 Fahrradfahrer mehr als im Vorjahr (+4,3 Prozent).
Todesrisiko in Sachsen-Anhalt am höchsten
Die Straßen Sachsen-Anhalts sind am gefährlichsten, setzt man das Sterberisiko im Verkehr ins Verhältnis zur Einwohnerzahl: Auf eine Million Einwohner kommen hier 59 Todesopfer, der Bundesdurchschnitt liegt bei 39 Getöteten. Nordrhein-Westfalen ist mit 29 Getöteten pro Million Einwohner das Flächenland mit dem sichersten Straßenverkehr.
Dem sinkenden Todesrisiko steht eine Kostensteigerung bei Personenunfällen entgegen: Experten machen einen deutlichen Trend zur Verteuerung von Personenschäden aus. (vwh/de)
Bildquelle: Erich Kasten / pixelio.de
Statistisches Bundesamt · Verkehrstote · Unfallstatistik
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