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Waldbrände in Chile scheinen unter Kontrolle

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die heftigen Waldbrände in Chile sind nach Ansicht der Regierung unter Kontrolle. "Der Notstand geht zu Ende. Heute gibt es keine signifikanten neuen Brandherde", wird Staatspräsidentin Michelle Bachelet bei Zeit Online zitiert. Das chilenische Finanzministerium schätzt die bisherigen Schäden demnach auf rund 333 Mio. US-Dollar (309 Mio. Euro). Zudem kamen bislang elf Menschen ums Leben, mehr als 1.600 Häuser wurden zerstört.
So sprach Chiles Präsidentin Bachelet laut Bericht bereits von der "größten Waldbrandkatastrophe unserer Geschichte". Durch die Waldbrände in dem südamerikanischen Landen wurden seit Juli 2016 bereits mehr als 5.860 Quadratkilometer Wald- und Agrarfläche vernichtet. Allein seit Anfang dieses Jahres wurden mehr 3.700 Quadratkilometer durch die Feuer verbrannt.
Nach übereinstimmenden Medienberichten gilt Brandstiftung als mögliche Ursache für die verheerenden Brände. Laut Spiegel Online wurden bereits 43 Menschen wegen des Vorwurfs der Brandstiftung festgenommen. Besonders betroffen von den Bränden waren vor allem der Süden Chiles und sowie dünnbesiedelte Regionen im Zentrum des südamerikanischen Landes. (vwh/td)
Bild: Waldbrände in Chile (Quelle: dpa)
Waldbrand · Chile
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