Politik & Regulierung

SPD liegt bei der Rentenkompetenz vorn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Deutschen schreiben der SPD beim Wahlkampfthema Rente die größte Kompetenz zu, hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) bei einer Umfrage herausgefunden. Über 36 Mio. Menschen zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein – und viele sind unzufrieden: Bei einer Forsa Umfrage im letzten Jahr verneinten 87 Prozent die Frage, ob die gesetzliche Rente im Ruhestand ausreichen wird.
Knapp ein Drittel der Bürger schreibt der SPD die größte Kompetenz bei der Gestaltung stabiler Alterssicherungssysteme zu, die Bundestagswahl könnte das erheblich beeinflussen. Mit 23 Prozent folgen CDU/CSU. Ein knappes Fünftel verortet die größte Kompetenz in Sachen Rente bei der Linkspartei. Zwischen den Altersgruppen gibt es aber erhebliche Unterschiede: Bei den 18-25 jährigen hat die CDU/CSU die Nase vorne, bei den Älteren die SPD.
"In der Vergangenheit sind weitreichende Rentenbeschlüsse in der Regel im Konsens der großen Parteien beschlossen worden. Daher wäre es für unsere Gesellschaft nicht günstig, in einen Überbietungswettbewerb einzusteigen, der später zu Frustrationen führt, weil viele Versprechen gebrochen werden", kommentiert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern die Umfrageergebnisse. (vwh/mv)
Bild: Martin Schulz, SPD-Kanzlerkandidat (Quelle: Wikimedia Commons)
Rente · SPD · DIA
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