Unternehmen & Management

Fusion zwischen Aetna und Humana ist geplatzt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Fusion zwischen den US-Krankenversicherern Aetna und Humana ist vorerst geplatzt. Demnach hat ein Bundesgericht in den USA das milliardenschwere Vorhaben aus Wettbewerbsgründen untersagt, berichtet das Handelsblatt. Aetna wollte den Konkurrenten für einen Betrag von rund 34 Mrd. US-Dollar übernehmen.
Laut Bericht erwägt Aetna jedoch, gegen die Entscheidung des zuständigen Richters John Bates in Berufung zu gehen. Bereits im vergangenen Sommer hatte das US-Justizministerium gegen das Fusionsvorhaben geklagt. Begründet wird die Klage damit, dass eine Reduzierung der großen Krankenversicherer von fünf auf drei zu Lasten der Bevölkerung gehen würde.
Die beiden Krankenbersicherer versprechen sich laut Bericht hingegen durch den Fusinsschritt eine bessere Position bei den Preisverhandlungen mit den Ärzten und Krankenhäusern sowie einen weiteren Ausbau der Mediziner-Netzwerke. Zudem versprechen sich beide Unternehmen Einsparungen bei den Kosten und in der Verwaltung. (vwh/td)
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
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