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Extremus versichert bereits Terror-Drohungen

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Der Spezialversicherer Extremus hat sein Leistungsspektrum zum Jahresbeginn um mehrere Deckungsbausteine erweitert. Neu sind nun auch Rückversicherungsschäden in Deutschland durch Zulieferer, externe Versorger und Zugangsbeschränkungen. Ebenfalls mitversichert sind auch Betriebsunterbrechungsschäden aufgrund einer Terror-Drohung.
Weitere Deckungsbausteine sind nach Unternehmensangaben auch Wechselwirkungsschäden des Versicherungsnehmers von und nach Deutschland. Zudem wurden die Bedingungen zur Unterversicherung und Neuwertentschädigung an die Sachpolice angepasst. Die Jahreshöchstentschädigung ist laut Extremus auf 50 Mio. Euro begrenzt. Die Deckungsbausteine können allerdings auch einzeln ausgewählt werden.
Der Versicherer reagiert damit nach eigenen Angaben auf die Anschläge des letzten Jahres, darunter den Amoklauf in München, nach denen die Behörden Zulassungsbeschränkungen und Betriebsschließungen veranlassten, um einen Terror-Anschlag zu verhindern. Waren bislang nur die tatsächlichen Schäden versichert, sei nun auch die reine Bedrohung gedeckt. Besonders relevant sei dieser Deckungsbaustein für Handel, Veranstalter und Infrastrukturbetriebe wie Flughäfen. (vwh/td)
Bild: Leerer Bahnhof nach einer Bombendrohung. (Quelle: Torsten Lohse / pixelio.de)
Anti-Terror-Versicherung · Extremus
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