Politik & Regulierung

Extremus begleicht Berliner Anschlag

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Spezialversicherer Extremus wird einen Teil der Kosten des Berliner-Anschlags übernehmen. Der Spezialversicherer habe nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung einen Vertrag mit einem großen Veranstalter von Weihnachtsmärkten.
Beim Anschlag am 19. Dezember 2016 tötete ein Terrorist zwölf Menschen und verletzte Dutzende, als er einen Lkw in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz steuerte. Die Höhe des Schadens und den Namen des Veranstalters wollte Gerhard Heidbrink, Vorstandsvorsitzender von Extremus, nicht nennen. Sicher ist, dass der Spezialversicherer nur für Sachschäden aufkommen wird, dass bestätigte Heidbrink VWheute bereits im letzten Jahr exklusiv im Interview. Versicherungsexperten rechnen mit einer Schadenshöhe von circa 100.000 Euro.
Die Entschädigung der Opfer des Anschlags ist kein Bestandteil der Deckung von Extremus, wahrscheinlich wird der Staat die Verluste der Geschädigten und Hinterbliebenen ausgleichen. Die Regulierung der Personenschäden ist allerdings schwierig und aufwendig, wie Terrorexpertin Ina Straub von Aon Deutschland VWheute kurz nach dem Anschlag im Gespräch verriet. (vwh/mv)
Das Interview mit Gerhard Heidbrink, Vorstandsvorsitzender von Extremus, können Sie bei VWheute nachlesen.
Das Gespräch mit Terrorexpertin Ina Straub von Aon Deutschland lesen Sie HIER.
Bild: Gerhard Heidbrink (Quelle: Extremus)
Schadenregulierung · Politik · Extremus Versicherungs.AG · Berliner Anschlag
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