Politik & Regulierung

Hurrikane Matthew: Teurer als bisher angenommen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Auf 803 Mio. US-Dollar erhöht das Florida Office of Insurance Regulation (FOIR) seine Schätzung der versicherten Schäden, die Hurrikane Matthew im September verursachte - eine Steigerung von zehn Prozent!
Mit 10,2 Mrd. US-Dollar wirtschaftlichem Schaden gehört Hurricane Matthew zu den fünf teuersten Naturkatastrophen des Jahres 2016, berichtet Munich Re. Seit der Katastrophe Ende September sind die Aufräumarbeiten, auch in den Büchern der Versicherer, weit vorangeschritten. Die Florida Office of Insurance Regulation (FOIR) korrigierte ihre Schätzung der versicherten Schäden um knapp zehn Prozent nach oben, auf 803 Mio. US-Dollar. Vor einem Monat war sie noch von 729 Mio. US-Dollar ausgegangen.
Knapp 98.000 Schadenmeldungen an Privatimmobilien sind bis zum 6. Januar bei den Versicherern eingegangen, weitere 6.000 an Gewerbeimmobilien. Von insgesamt 116.000 Schadenfällen wurden bereits 56.800 (85 Prozent) reguliert und ausbezahlt; weitere 41.000 Akten sind bereits geschlossen, die Kunden im Südosten der USA warten nur noch auf den Geldeingang auf ihrem Konto.
Weitere 17.762 Schadenmeldungen sind noch nicht offen. Doch selbst wenn diese ebenfalls positiv beschiedenen werden: Die Versicherer hätte es noch härter treffen können, schließlich sind nur 63 Prozent der Schäden durch Matthew versichert. Weltweit sind Katastrophenschäden vergangenes Jahr stark angestiegen. (vwh/de)
Hurrikane · FOIR · Florida Office of Insurance Regulation
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