Schlaglicht

Opting-out-Modell für die Rente

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ob Deutschland-Rente, Riester oder Rürup - die Wahl der "richtigen" Rentenform erhitzt derzeit die Gemüter. Andreas Oehler, Finanz-Professor an der Uni Bamberg, bringt nun ein neues Zwei-Stufen-Modell ins Gespräch, mit dem die Rente grundsätzlich vereinfacht und alle abhängig Beschäftigten, Selbständigen, sowie Freiberufler und Beamten mit einbezogen werden sollen.
Demnach ist die Idee des Finanzwissenschaftlers zusätzlich zur bestehenden Grundversorgung durch die Rentenversicherungspflicht, eine vergleichbare berufsständische Basisversorgung oder die Beamtenversorgung gedacht, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. So schlägt Oehler vor, dass in Stufe Eins alle genannten Berufsgruppen - gestaffelt nach Einkommen - einen monatlichen Beitrag von mindestens 20 Euro und maximal 100 Euro in einen Fonds zur deutschen Altersvorsorge einzahlen sollen. Dabei sollen entsprechende Zusatzversorgungen mit eingerechnet werden können.
Stufe zwei sehe eine freiwillige Ergänzung für alle vor. Demnach sollen alle nicht-professionellen Investoren weitere Monats- oder Jahresbeiträge in einen separaten Fonds einzahlen können. Diese seien laut Oehler zweckgebunden für eine Auszahlung zum Versorgungsbeginn. Das Ziel der Opt-out-Variante: "die Komplexität der Altersvorsorge und die zeitraubende Beschäftigung damit deutlich verringern", berichtet die FAZ. (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
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