Politik & Regulierung

Bahn treibt 380 Mio. Euro von Kartellsündern ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"In den vergangenen Jahren ist die Bahn mit Kartellen wohl um einen Milliardenbetrag betrogen worden", sagte der für das Thema Recht zuständige Bahn-Vorstand Ronald Pofalla. Die Bahn wolle sich einen möglichst großen Teil zurückholen. Bislang hat das Unternehmen bereits rund 380 Mio. Euro an Schadensersatzzahlungen eingetrieben.
"Wir rechnen damit, kurzfristig die Schallmauer von 400 Millionen Euro zu durchbrechen. Das ist europaweit einmalig", ergänzt Pofalla. Die Deutsche Bahn leidet besonders unter illigalen Preisabsprachen von Lieferanten, weil sie nicht nur Züge, Gleise und Weichen, sondern auch Uniformen, Möbel, Essen und Getränke von anderen Unternehmen bezieht.
2013 hatte der Konzern als erstes deutsches Unternehmen eine Sondereinheit gegründet, die Kartellsünder jagt. Sie soll überall dort, wo die Bahn durch gesetzeswidrige Preisabsprachen geschröpft wurde, Schadensersatz eintreiben. (vwh/dg)
Bildquelle: Thomas Sturm / pixelio.de
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