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Uniqa verkauft italienische Tochter

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der österreichische Versicherer Uniqa verkauft seine italienische Tochter Uniqa Assicurazioni SpA an den italienischen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Società Reale Mutua di Assicurazioni. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, beträgt der Kaufpreis 295 Mio. Euro vor Transaktionskosten. Der Vollzug soll im ersten Halbjahr 2017 erfolgen. Die Uniqa will sich mit dem Verkauf auf die Kernmärkte Österreich und CEE konzentrieren.
"Im Rahmen unserer im Jahr 2011 gestarteten langfristigen Strategie Uniqa 2.0 konzentrieren wir uns auf unser Kerngeschäft in Österreich und CEE und richten unsere Beteiligungen danach aus", begründet Andreas Brandstetter, Vorstandschef der Uniqa die Hintergründe des Verkaufs.
"Während wir zum Beispiel in Kroatien und Serbien zugekauft haben und unser Engagement in Österreich im Privatspitalsbereich ausbauen, haben wir Beteiligungen abgegeben, die nicht in unseren Kernmärkten liegen oder nicht ins Versicherungsgeschäft einzahlen. Dazu zählen etwa eine Versicherungsgesellschaft in Deutschland, Beteiligungen an Hotels und Medien. Im Fall der Uniqa Italien trennen wir uns von einer sehr gut geführten und über die Jahre ertragreichen Tochter, die jedoch nicht in unseren Kernmärkten ist", ergänzt der Uniqa-CEO. (vwh/td)
Bild: Andreas Brandstetter, Vorstandsvorsitzender der Uniqa (Quelle: Uniqa)
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