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Politische Risiken beeinflussen Investmentrenditen

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Die Konjunkturaussichten und Investmentrenditen werden zunehmend durch politische Erwägungen beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Global Private Equity Barometer von Coller Capital, der heute veröffentlicht wird. Demnach glauben zwei Drittel der Private Equity-Investoren (LPs) daran, dass ein "harter" Brexit negative Auswirkungen auf die EU haben könnte.
75 Prozent der LPs sind zudem der Meinung, dass ein harter Brexit vor allem dem Vereinigten Königreich selbst schaden würde. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der LPs denken, dass bei einem harten Brexit auch ihre Gesamtrenditen aus europäischen Private-Equity-Investments geringer wären.
Darüber hinaus geht ein Drittel der Private Equity-Investoren (LPs) für gesetzliche Rentenversicherer und Versicherungsgesellschaften davon aus, dass die angestrebten Investmentrenditen in den nächsten drei bis fünf Jahren verfehlt werden, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld oder Betriebsmodelle nicht signifikant ändern. Gleichzeitig rechnen die Investoren auch in den kommenden Jahren mit weiterhin guten Renditen aus Private Equity: Mehr als 75 Prozent der Befragten rechnen bei dieser Anlageklasse für die nächsten fünf Jahre mit Nettojahresrenditen von mindestens elf Prozent.
"Angesichts immer weiter steigender Verbindlichkeiten, hoher Volatilität und niedrigem Renditeniveau fällt es vielen Versicherern und Rentenversicherungen schwer, die nötigen Mittel zu erwirtschaften", glaubt Jeremy Coller, CIO von Coller Capital. "Allerdings haben sie einen großen Vorteil: langfristige Anlagehorizonte. Die volle Nutzung der Illiquiditätsprämie, die alternative Anlagen bieten, ist daher eine gute Möglichkeit, die Lücke zu schließen." (siehe DOSSIER) (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
Investment · Coller Capital
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