Schlaglicht

Flugzeugabsturz in Kolumbien

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Beim Absturz eines Charter-Flugzeugs in Kolumbien sind am Dienstag mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war auch das brasilianische Erstliga-Fußballteam Chapecoense, berichtet die Onlineausgabe der Welt. Bei der Unglücksmaschine handelt es sich demnach um eine Avro RJ der bolivianischen Fluggesellschaft Lamia.
Zum Unglückszeitpunkt waren 81 Menschen an Bord der Maschine: 72 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder. Sechs Insassen konnten demnach lebend geborgen werden, einer von ihnen soll aber hingegen laut Bericht später gestorben sein. Bei den Überlebenden soll es sich um drei Spieler, einen Journalisten und ein Crew-Mitglied handeln.
Laut Zeitungsbericht stürzte die Maschine um 22.34 Uhr Ortszeit bei Medellín im Nordwesten Kolumbiens in bergigem Gelände ab. Dabei soll die Unglücksmaschine nur nur noch zwei Hügel von der Landebahn des Flughafens José María Córdova entfernt gewesen sein. Nach Angaben der kolumbianischen Luftfahrtbehörde könnte die Maschine wegen Treibstoffmangels abgestürzt sein.
Die Mannschaft von Chapecoens war auf dem Weg zu einem Finalspiel des Vereinswettbewerbs Copa Sudamericana, dem südamerikanischen Pendant der UEFA Europa League. Der südamerikanische Fußballverband hat das Finale mittlerweile abgesagt: "Alle Aktivitäten der Conmebol werden bis aufs Weitere ausgesetzt", heißt es in der Mitteilung. Das Unglück erinnert auch an das "Munich air disaster" von 1958, als sich auch Mitglieder des englischen Rekordmeisters Manchester United unter den Opfern befanden. (vwh/td)
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