Politik & Regulierung

BKK-Studie: Welche Jobs krank machen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Neben dem Alter hat auch der Beruf einen wesentlichen Einfluss auf die Häufigkeit von krankheitsbedingten Fehltagen. Demnach fielen Berufstätige im vergangenen Jahr krankheitsbedingt im Schnitt rund 16 Tage aus. Das entspricht einem Krankenstand von 4,4 Prozent (2014: 16 Fehltage; Krankenstand: 4,4 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Gesundheitsreport 2016 der BKK.
Deutliche Unterschiede gibt es hingegen zwischen den einzelnen Berufgruppen. Demnach sind laut Studie der Betriebskrankenkassen die Reinigungsberufe mit durchschnittlich 23 Fehltagen Spitzenreiter, gefolgt von Verkehrs- und Logistikberufen mit 22 Tagen und den Sicherheitsberufen mit 20,5 Tagen.
Die wenigsten Fehlzeiten weisen demnach die Berufszweige Recht und Verwaltung sowie die Medienberufe mit jeweils rund 13 Fehltagen auf. Die wenigsten Fehlzeiten gibt es hingegen laut BKK bei den Beschäftigen in der IT-Branche mit durchschnittlich zwölf Tagen.
Gleichzeitig konstatieren die Studienautoren auch Unterschiede zwischen körperlich und psychisch belastenden Berufen. Demnach gelten bei physisch anspruchsvollen Tätigkeiten vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen als häufigste Ursachen für Fehlzeiten. Bei Berufen mit hoher emotionaler Belastung - wie beispielsweise Gesundheitsberufen - entfallen besonders viele Fehltage vor allem auf psychische Erkrankungen. (vwh/td)
Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de
BKK
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