Schlaglicht

Brexit könnte auf die lange Bank geschoben werden

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Gut Ding will Weile haben – gilt das auch für schlechte Dinge? Egal ob Sie den Brexit für gut oder schlecht halten. Er könnte noch ein halbes Jahrzehnt auf sich warten lassen. Zumindest wenn es nach dem Willen der Britischen Notenbank und Irland geht.
In der britischen Wirtschaft mehren sich die Stimmen, die für einen langsamen Abschied von Europa eintreten, das meldet die FAZ. Laut dem Bericht spricht der britische Notenbankchef Mark Carney bei Londoner Finanzmanagern vor. Das Ziel soll sein, dass die Manager eine Übergangsperiode von zwei bis drei Jahren bei der Politik einfordern. Die bisherigen Regelungen des Handels sollen dabei in Kraft bleiben.
Zuvor hatten bereits mehrere EU-Staaten mehr oder weniger offen Zweifel am geplanten Ausstieg im Jahr 2019 geäußert. Enda Kenny, irische Ministerpräsident: "In Europa verstärkt sich der Eindruck, dass es eine Übergangsperiode geben sollte." Wie die Brexit-Befürworter reagieren, wird interessant, der Vorstoß ist innenpolitisch brisant. Premierministerin Theresa May habe eine Übergangsperiode allerdings nicht ausgeschlossen, heißt es. (vwh/mv)
Bild: Brexit (Quelle:Bernd Kasper / pixelio.de)
Versicherungswirtschaft · Europa · Wirtschaft · Brexit
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