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Uniqa sieht sich weiter auf Kurs

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Der österreichische Versicherer Uniqa sieht sich im laufenden Geschäftsjahr weiterhin auf Kurs. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sank der Gewinn vor Steuern "erwartungsgemäß" in den ersten neun Monaten um 42,9 Prozent auf 172,2 Mio. Euro (Vorjahr: 301,9 Mio.). Die laufenden Prämieneinnahmen stiegen um 1,9 Prozent auf 3.949,6 Mio. Euro. Die Combined Ratio lag bei 98,2 Prozent (plus 0,2 Prozentpunkte).
In der Krankensparte stiegen die Prämienneinnahmen nach Konzernangaben in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 4,0 Prozent auf 778,8 Mio. Euro (Vorjahr: 749,1 Mio.). Auch in der Schaden- und Unfallsparte stiegen die Beitragseinnahmen laut Uniqa um 2,4 Prozent auf 2.079,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2.029,6 Mio.). In der Lebensparte sanken die verrechneten Prämieneinnahmen um 9,2 Prozent auf 1.895,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2.87,5 Mio.).
"Mit dem Ergebnis vor Steuern von 172,2 Millionen Euro nach neun Monaten liegen wir in Summe im Bereich unserer Erwartungen, obwohl in der Schaden- und Unfallversicherung im dritten Quartal unerwartet viele Großschäden eingetreten sind. Schon zu Jahresbeginn haben wir für das laufende Jahr ein Ergebnis angekündigt, das wegen hoher Zukunftsinvestitionen und den angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50 Prozent unter dem Rekordergebnis 2015 bleiben wird", kommentiert Uniqa-Vorstandschef Andreas Brandstetter die aktuelle Geschäftsentwicklung.
"Wir sind somit auf Kurs, um das angepeilte Ergebnis für das Gesamtjahr 2016 zu erreichen, auch wenn das toxische Niedrigzinsumfeld weiterhin starken Druck auf die Erträge aus den Kapitalanlagen ausübt", ergänzt Brandstetter. Dennoch geht die Uniqa davon aus, dass der Gewinn wegen hohen Zukunftsinvestitionen und angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50 Prozent unter dem Rekordergebnis 2015 liegen werde. (vwh/td)
Bild: Andreas Brandstetter, Vorstandsvorsitzender der Uniqa (Quelle: Uniqa)
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