Köpfe & Positionen

BDA fordert "vernüftige Rentenpolitik"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer erwartet bei der Rente ein klares Signal für Verlässlichkeit und Generationengerechtigkeit. So erwartet der BDA-Chef von der Politik eine vernünftige und nachhaltige Rentenpolitik sowie den Verzicht auf Schnellschüsse und teuren Spontananpassungen. Von der Koalitionsrunde müsse ein klares Signal der Verlässlichkeit und der Generationengerechtigkeit ausgehen.
Der Bund der Arbeitgeber (BDA) rät der Politik sich nicht durch den Wahltermin unter Druck setzen zu lassen und hat folgende Vorschläge für eine bessere Rente:
  1. Keine Abkehr von der fairen Aufteilung zwischen den Generationen, die durch die Rente mit 67 erreicht wurde, und Festhalten an den Prinzipien der Rentenreform von 2001. Vielmehr ist eine Debatte über flexible Altersgrenzen statt starrer Vorgaben notwendig.
  2. Innovative Anpassungen bei Riester und Verbesserung der Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung. "Hier liegen vernünftige Vorschläge auf dem Tisch, die wir im Grundsatz unterstützen", so Kramer.
  3. Keine weitere Ausweitung der Mütterrente aus Beitragsmitteln. Dies löst kein Problem, sondern schafft neue.
  4. Eine moderate Fortentwicklung der Erwerbsminderungsrente begrüße ich als Arbeitgeber, sie ist gesellschaftspolitisch notwendig.
  5. Zu begrüßen ist der Verzicht auf die sogenannte Lebensleistungsrente. Das war eine kluge Abkehr von einem falschen Konzept.
  6. (vwh/mv)
    Bild: Ingo Kramer (Quelle: BDA)
    Geldpolitik · Rente · Ingo Kramer · BDA
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