Schlaglicht

Millionen-Verluste nach Rating

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ratings gelten allgemeinhin als Qualitätssiegel bei der Beurteilung von Unternehmen. Die Creditreform Rating AG sieht sich hingegen dem Vorwurf ausgesetzt, dass irreführende Verwendung von Creditreform-Ratings die Kleinanleger hunderte Millionen Euro gekostet haben soll. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital in seiner heute erscheinenden Ausgabe.
Demnach sollen die Bonds, die mit einem Creditreform-Siegel vermarktet wurden, einen auffälligen Widerspruch aufweisen: Je besser das Rating, desto eher fiel die Anleihe aus und die Anleger erlitten herbe Verluste, berichtet das Magazin weiter. Einen Grund für die negative Korrelation zwischen Note und Ausfallrisiko könnte unter anderem darin liegen, dass viele der Pleite-Bonds nur über ein Unternehmensrating verfügten und nicht über ein separates Anleihe-Rating, schreibt die Capital weiter.
Michael Munsch, Vorstandschef von Creditreform Rating, weist den Vorwurf laut Bericht hingegen zurück: "Es stimmt zwar, dass ein Anleihe-Rating in vielen Fällen schlechter ausgefallen wäre. Allerdings haben wir keinerlei Einfluss darauf, welche Note letztlich genutzt wird", wird Munsch zitiert. (vwh/td)
Bildquelle: Windoria / pixelio.de
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