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Knip packt die Koffer

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Europas führender digitaler Makler setzt ein Zeichen gegen Donald Trump. Nach dem überraschenden Präsidentschaftserfolg des Republikaners kündigte Knip an, sich komplett aus dem US-Geschäft zurückzuziehen. "Mit dem von Trump angekündigten Rückbau des Sozialsystems verliert dieser amerikanische Markt für Investoren jegliche Attraktivität", sagt Knip-Gründer und CEO Dennis Just.
Für investitionsintensive Technologieunternehmen seien politisches und wirtschaftliches Umfeld sowie die binnenmarktspezifischen Rahmenbedingungen erfolgskritische Faktoren, berichtet Just. Schon mit der Kandidatur Trumps habe man die Aktivitäten in den USA mit reduziertem Tempo betrieben. Nun stoppt das Fintech-Unternehmen die geplante Expansion komplett.
Unverändert will der digitale Makler dagegen den Ausbau in Deutschland und der Schweiz forcieren, wo gerade ein unabhängiger Online-Krankenversicherungsvergleich entwickelt wurde, mit dem Verbraucher direkt in eine günstigere Krankenversicherung wechseln können.
An Knip selbst sind fünf internationale Investoren aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und den USA beteiligt. (vwh/mst)
Bildquelle: W.R.Wagner / pixelio.de
USA · Knip · Donald Trump · Dennis Just
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