Schlaglicht

Keine Unterschiede in der Beitragsentwicklung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die beiden Krankenversicherungssysteme unterscheiden sich bei der Entwicklung der Beiträge nur wenig. Demnach sind die Prämien in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seit 2007 im Durchschnitt etwas stärker gestiegen als bei den Privaten, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe und bezieht sich dabei auf eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV.
Allerdings sei die Entwicklung in den Jahren zuvor umgekehrt gewesen. Dennoch könnten die Anpassungen in der PKV in Einzelfällen hingegen drastisch sein, berichtet die Zeitung weiter. Demnach belaufe sich das Beitragsplus in der GKV für den Zeitraum 2007 bis 2017 ohne den aus Steuermitteln finanzierten Zuschuss des Bundes pro Versichertem auf 3,2 Prozent.
Zum Vergleich: In der PKV betrage der Wert 3,0 Prozent, berichtet die SZ weiter. Für 2016 und 2017 haben die Wissenschaftler zudem die prognostizierten Erhöhungen veranschlagt, die jeweils bei den Privaten höher liegen. So zeige der Vergleich, wie ähnlich sich die Beiträge entwickeln, wird Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbands, zitiert.
"Doch während die GKV jedes Jahr automatisch steigende Beiträge erhält, muss die PKV warten, bis die Kosten starre Schwellenwerte übersteigen", ergänzt Leienbach unter Verweis auf die regelmäßige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der GKV. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de
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