Märkte & Vertrieb

Digitalisierung light bei der VKB

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Eine App soll es richten, mal wieder. Die Versicherungskammer Bayern (VKB) versucht, in der heißen Wechselphase mit der Ankündigung einer neuen Kfz-App zu punkten. "Der Abschluss einer Autoversicherung wird so zu einem Kinderspiel", sagt Christian Kaffenberger, Leiter der Hauptabteilungen Kraftfahrt- und Unfallversicherung des bayerischen Versicherers.
Den Fahrzeugschein fotografieren und das Bild per App direkt an den Versicherer schicken. So einfach soll der Kfz-Vertrieb bei der Versicherungskammer Bayern in Zukunft werden. Der Vermittler muss allerdings weiterhin Personen-Daten per Hand eintragen, bevor er ein passendes Angebot für eine Kfz-Versicherung vorlegen kann.
"Wenn ein Kunde bislang seine Autoversicherung wechseln wollte, dauerte es deutlich länger, alle Angaben aus dem Fahrzeugschein händisch zu übertragen. Heute reicht ein Foto mit der App und kurz darauf ist alles fertig“, beschreibt Christian Kaffenberger die Vorteile der App.
Die VKB-App ist Beispiel für einen sich abzeichnenden "dritten Weg" zwischen digitalem Vertrieb und traditioneller Vermittlung: Die App erlaubt eine schnellere, einfachere Datenübermittlung und eine passgenaueres Angebot. Eine wichtige Rolle bei Beratung und Vertragsabschluss spielt der Vermittler auch weiterhin. Zu diesem Schluss kommt auch der GDV in seiner jüngsten Vertriebsstudie.
Ob die App der VKB die vielgerühmte Disruption bringt, ist noch unklar. Sie befindet sich derzeit noch in der Pilotphase und soll erst Mitte 2017 bei der VKB und der Feuersozietät Berlin Brandenburg eingeführt werden. (vwh/de)
Bild: Kfz-App der Versicherungskammer Bayern (Quelle: VKB)
Versicherungskammer Bayern · Versicherungs-Apps · VKB · Kfz-Vertrieb
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