04.11.2016Schlaglicht

VW zeigt sich wenig reumütig

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Nach außen gab sich Volkswagen bei der Dieselaffäre durchaus reumütig und gab entsprechende Manipulationen bei den Abgaswerten von Dieselautos zu. Im Unterschied zu den USA, wo der Konzern nun bis 15 Mrd. Euro Schadenersatz leisten muss, streitet der Konzern in Deutschland entsprechende Manipulationen hingegen ab, berichtet das Nachrichtenmagazin tagesschau.de.
So erklärte der Konzern am Donnerstag auf Anfrage von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, dass die in den betroffenen Fahrzeugen eingebaute Software nach eigener Ansicht "keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht" darstelle. Auch "von einer Manipulation lässt sich deshalb nicht sprechen", betont Volkswagen weiter.
Zudem habe der Konzern auch niemanden getäuscht und weder sittenwidrig noch verwerflich gehandelt, zitiert das Nachrichtenmagazin den Konzern weiter. Das Ziel dieser Aussage scheint jedenfalls klar: so versuche der Konzern offenbar, mit seiner rechtlichen Argumentation eine Klagewelle in Europa abzuwenden. (vwh/td)
VW-Redaktion