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Lieber ein Testament als eine Lebensversicherung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Nur wenige junge Leute unter 30 machen sich Gedanken um die Absicherung ihrer Existenz. Zu diesem nicht ganz überraschenden Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Auftrag der Cosmos Direkt 2000 Personen befragte. Trotzdem sorgen sie vor - indem sie ihr Testament schreiben. Fehlt es der Generation Y an Lebenszuversicht?
Während nur neun Prozent der Zielgruppe eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben, haben 14 Prozent der unter Dreißigjährigen bereits ihr Testament unterzeichnet. Fehlt es der nächsten Generation etwa an Lebenszuversicht? Man könnte es vermuten. Denn eine weitere Zahl der Studie springt ins Auge: Haben sich Menschen dieser Generation doch für eine Vorsorge entschieden, wählten sie am häufigsten eine Versicherung mit Todesfallsumme, nämlich in 38 Prozent der Fälle. Und etwa jeder Vierte schließt eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz ab. Immerhin denken 29 Prozent auch an die eigene Absicherung zu Lebzeiten und legen größere Summen Geld an oder zahlen in eine private Pflegeversicherung ein (21 Prozent).
Laut der Studie haben 26 Prozent der Menschen bis zum dreißigsten Lebensjahr keinerlei Versicherungen zur Vorsorge abgeschlossen. Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin von Cosmos Direkt rät dazu, sich frühzeitig über eine sinnvolle Existenzsicherung Gedanken zu machen, besonders über eine Berufsunfähigkeitsversicherung: "Sie sollten so früh wie möglich damit starten. Denn: Je jünger man ist, desto günstiger der Versicherungsbeitrag." Ob dieser Aufruf bei der Zielgruppe fruchtet, bleibt abzuwarten. Wer in jungen Jahren seinen Nachlass noch vor seiner Lebensversicherung überdenkt, macht sich um so etwas Diesseitiges wie Berufsunfähigkeit auch weniger Gedanken. (vwh/jh)
Bildquelle: Jerzy Sawluk / pixelio.de
Altersvorsorge · Vorsorge · Nicole Canbaz
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