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Scor zieht positive Bilanz trotz Rückgängen im Konzernergebnis

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein Rückgang im Konzernergebnis und eine Verbesserung bei den Bruttoprämien. Das ist die Bilanz des französischen Rückversicherers Scor in den ersten neun Monate des laufenden Jahres. Das Unternehmen spricht von einem "hervorragenden Ergebnis" im aktuellen Marktumfeld. Das Konzernergebnis der Scor-Gruppe belief sich auf 438 Mio. Euro.
Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres entspricht das einem Rückgang um elf Prozent. Indes stiegen die gebuchten Bruttoprämien auf 10,216 Mrd. Euro beziehungsweise 2,2 Prozent. Die Kombinierte Schadenkostenquote stieg um 2,2 Prozent auf 93 Prozent. Die Kostenquote blieb konstant bei 5,0 Prozent. Das Eigenkapital der Gruppe stieg auf 6,436 Mrd. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 5,4 Prozent.
Denis Kessler, Chairman und CEO von Scor: "Angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds hat Scor seit Anfang 2016 hervorragende Ergebnisse hinsichtlich Rentabilität, Solvabilität und Cash-Flow-Generierung erzielt. Im dritten Quartal 2016, in welchem wir unseren Plan "Vision in Action" implementiert haben, wurden sowohl das Rentabilitäts- als auch das Solvabilitätsziel erreicht. Im Quartalsverlauf und im Zuge der 2015 erfolgten Ratingerhöhungen auf AA- seitens Standard & Poor's sowie Fitch untermauerte das kürzlich von der Agentur Moody's erfolgte Upgrade von Scors IFS-Rating auf Aa3 die Relevanz von Strategie und Geschäftsmodell der Gruppe. Zudem ist Scor kürzlich sowohl in den USA als auch in Asien als "Life Reinsurer of the Year 2016" ausgezeichnet worden. SCOR ist bestens positioniert, um den Bedarf ihrer Kunden rund um den Globus zu decken und arbeitet an der aktiven Umsetzung ihres neuen Strategieplans sowie an der Vorbereitung der Vertragserneuerungen zum Jahresende." (vwh/mv)
Bild: Denis Kessler (Quelle: Scor)
Beiträge · Scor · Ergebnis · Verlust
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