Politik & Regulierung

GKV-Zusatzbeitrag bleibt stabil

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums auch 2017 stabil bei 1,1 Prozent. Dies ergebe sich aus der Differenz der vom Schätzerkreis prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr von und 14,4 Mrd. Euro.
Demnach verfügten die derzeit 117 Krankenkassen nach Ministeriumsangaben zur Jahresmitte 2016 über Finanzreserven von insgesamt etwa 15,1 Mrd. Euro, die sich im weiteren Jahresverlauf 2016 noch deutlich erhöhen werden. Für das Jahr 2017 geht der Schätzerkreis zudem laut Bundesgesundheitsministerium mit Gesamteinnahmen in Höhe von 214,75 Mrd. Euro. Dem gegenüber stehen voraussichtliche Ausgaben der Krankenkassen von 229,14 Mrd. Euro. Die Finanzreserven der Krankenkassen in Höhe von derzeit gut 15 Mrd. Euro fließen in diese Rechnung nicht ein, heißt es aus dem Ministerium.
"Der stabile durchschnittliche Zusatzbeitrag macht deutlich, dass die Gesetzliche Krankenversicherung finanziell auf einem sicheren Fundament steht. Notwendige Leistungs- und Qualitätsverbesserungen wurden mit Augenmaß eingeführt. Zudem tragen Strukturverbesserungen, wie etwa bei den Krankenhäusern und durch das Präventionsgesetz, zur nachhaltigen Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens bei", sagt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.
"Der stabile Zusatzbeitrag zeigt, dass der Alarmismus, mit dem noch vor kurzem deutliche Anstiege des Zusatzbeitrags im Jahr 2017 an die Wand gemalt wurden, völlig unangemessen war. Solche Panikmache, die die Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung verunsichert, sollte künftig unterbleiben", ergänzte der CDU-Politiker. (vwh/td)
Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
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