Politik & Regulierung

Bundesregierung setzt auf private Altersvorsorge

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Die Bundesregierung warnt die Bundesbürger vor einer unzureichenden privaten Altersvorsorge. So werde das Versorgungsniveau der künftigen Rentner "ohne zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen", zitiert die Süddeutsche Zeitung aus dem "Alterssicherungsbericht 2016". Besonders gefährdet seien demnach Geringverdiener.
"Wird in diesem Einkommensbereich nicht zusätzlich für das Alter vorgesorgt, steigt das Risiko der Bedürftigkeit im Alter stark an", heißt es in dem Bericht weiter. Dennoch sieht die Politik in der gesetzlichen Rente nach wie vor die größte Bedeutung für die Altersvorsorge der älteren Menschen. Dennoch haben viele Rentner Zusatzeinkünfte: Allein ein Drittel setzt dabei auf die betriebliche Altersvorsorge.
Rund 418 Euro brutto erhalten die Bezieher von Alterseinkünften aus der bAV. Auf einem vergleichbaren Niveau bewegen sich laut Bericht zudem auch die Zusatzrenten aus privaten Versicherungen. Auch Zinseinkünfte spielen eine wesentliche Rolle: 282 Euro kassieren Ehepaare monatlich. Alleinstehende haben im Schnitt 178 Euro daraus zur Verfügung. (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
Altersvorsorge
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