Märkte & Vertrieb

Milliardenschäden durch Hurrikan "Matthew"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Schäden durch Hurrikan "Matthew" könnte die Versicherer allein in den USA bis zu fünf Mrd. US-Dollar kosten. Demnach schätzt der kalifornische Risikomanager RMS den versicherten Schaden auf Basis seiner Risikomodelle auf 1,5 bis fünf Mrd. Dollar, berichtet das Handelsblatt. In der Karibik rechnen die Erst- und Rückversicherer mit einem Schaden zwischen einer und drei Mrd. US-Dollar.
Dabei konzentriere sich der materielle Schaden in der Karibik vor allem auf die Bahamas. In Haiti, welches die meisten Todesopfer zu beklagen hat, seien hingegen nur wenige Menschen und Werte versichert, schreibt das Blatt weiter. Nach Angaben von RMS könnte "Matthew" somit der teuerste Hurrikan über dem Atlantik seit "Sandy" vor vier Jahren werden.
Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister CoreLogic bezifferte die versicherten Schäden an US-amerikanischen Wohn- und Gewerbegebäuden auf etwa vier bis sechs Mrd. US-Dollar (3,6 bis 5,4 Mrd. Euro). 70 Prozent der Schäden in den USA entfallen dabei auf private Häuser.
Der tropische Wirbelsturm zog Ende September und Anfang Oktober mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h über Haiti, Jamaika, Kuba und Teile der Dominikanischen Republik und setze dann seinen Weg Richtung Bahamas und Ostküste der USA fort. Allein in Haiti kamen dabei mehr als 1.000 Menschen ums Leben. (vwh/td)
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
RMS · Hurrikan · Matthew
Auch interessant
Zurück
25.02.2019VWheute
Wald­brände kosten Partner Re Substanz Der Rückversicherer Partner Re hat wegen Unwetter einen Verlust im vierten Quartal gemeldet. Für den …
Wald­brände kosten Partner Re Substanz
Der Rückversicherer Partner Re hat wegen Unwetter einen Verlust im vierten Quartal gemeldet. Für den Zeitabschnitt muss ein Verlust von 32 Millionen US-Dollar verbucht werden, bedingt durch Hurrikan Michael und kalifornische Waldbrände. …
22.02.2019VWheute
Über­nahme von XL Catlin verha­gelt Axa den Gewinn Der französische Axa-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 nur mit einer mäßigen …
Über­nahme von XL Catlin verha­gelt Axa den Gewinn
Der französische Axa-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 nur mit einer mäßigen Performance geglänzt. Vor allem die Übernahme des US-Industrieversicherers hat dem Versicherer allenfalls mittelprächtige Zahlen beschert. …
09.01.2019VWheute
Munich Re: Wald­brände kommen die Versi­cherer teuer zu stehen Naturkatastrophen werden für die Versicherungsbranche augenscheinlich zu einem immer …
Munich Re: Wald­brände kommen die Versi­cherer teuer zu stehen
Naturkatastrophen werden für die Versicherungsbranche augenscheinlich zu einem immer größeren Problem. Laut einer aktuellen Analyse der Munich Re belaufen sich die Gesamtschäden im Jahr 2018 auf rund 160 Mrd. US-Dolla…
15.11.2018VWheute
Milli­ar­den­schäden: Strom­ver­sorger schuld an Wald­bränden in Kali­for­nien Erste Klagen wurden bereits eingereicht. Defekte Stromleitungen des …
Milli­ar­den­schäden: Strom­ver­sorger schuld an Wald­bränden in Kali­for­nien
Erste Klagen wurden bereits eingereicht. Defekte Stromleitungen des Stromversorgers Pacific Gas & Electric (PG&E) haben wahrscheinlich zu den verheerenden Waldbränden geführt. Bereits 2017 …
Weiter