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BVK begrüßt bAV-Pläne

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Bundesregierung möchte die Anreize für Geringverdiener in der betrieblichen Altersvorsorge erhöhen – der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt das. Die Pläne sehen vor, dass die späteren bAV-Renten als Freibeträge im Fall einer Grundsicherung im Alter anerkannt werden. Auch die angedachte Aufstockung der steuerlichen Förderung bis zu sieben Prozent der Beitragsbemessungsgrenze befürwortet der BVK.
"Damit kann die bAV attraktiver gestaltet werden“, kommentiert BVK-Präsident Michael H. Heinz die Pläne der Bundesregierung. "Allerdings empfehlen wir die steuerliche Förderung etwas mehr, nämlich auf zehn Prozent, anzuheben. Dass kleine und mittelständische Arbeitgeber (KMU) nicht mehr für die Höhe der zukünftigen Betriebsrenten garantieren müssen, unterstützen wir ebenfalls. Schließlich führten gerade diese Rentengarantien in Zeiten des Niedrigzinses dazu, dass die Ausweitung der betrieblichen Altersvorsorge bei den KMU in letzter Zeit zu wünschen übrig ließ, weil die Unternehmen zu Recht die Haftung für zugesagte Renten scheuten.“
Zuversichtlich stimmen den BVK auch Vorhaben der Bundesregierung, künftig Arbeitgebern eine steuerliche Verrechnung von 30 Prozent zu gewähren, wenn diese für ihre Geringverdiener 240 bis 480 Euro jährlich in die bAV überweisen.
"Damit scheint das zunächst angedachte Konzept obsolet, nach denen die bAV in Form einer Sozialpartnerschaft zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern organisiert werden sollte“, sagt Michael H. Heinz. "Das begrüßen wir sehr. Denn wir bezweifeln, ob Gewerkschaften und kleine und mittelständische Arbeitgeber die erforderliche Expertise in der Altersvorsorge haben, wie wir Versicherungsvermittler mit unserem sozialpolitischen Auftrag.“ (vwh/mv)
Rente · bAV · BVK · Michael H. Heinz
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