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Schweizer Firmen bunkern Millionen und versichern es

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Viele Schweizer Unternehmen horten in ihren Firmensitzen große Geldbeträge. Ursache ist die Schweizer Notenbank, die Negativzinsen verhängt, um den Schweizer Franken zu schwächen. Neben umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen in den eigenen Zentralen versichern die Unternehmen die Geldbeträge.
Die zu versichernden Summen bewegen sich zwischen 100 und 500 Mio. Schweizer Franken. Die Verwahrung der Geldsummen scheint sich für die Unternehmen günstiger zu sein, als Strafzinsen zu bezahlen. Besonders, da die Unternehmen die Strafzinsen nicht immer an ihre Kunden weitergeben können. Das Versicherungsunternehmen Baloise verzeichnet auf jeden Fall eine wachsende Nachfrage nach Bargeldversicherungen. Ob und wann die Schweizer Nationalbank die Zinsen anhebt, kann momentan niemand vorhersagen.
Einige Fachleute prognostizieren eine weitere Absenkung noch vor Mitte des kommenden Jahres. Andere Experten rechnen mit einer Erhöhung der Zinsen bereits zum Jahresende. Fakt ist, dass die Schweizer Nationalbank in der letzten Woche beschloss, die eingeschlagene Geldpolitik weiterzuführen. (vwh/mv)
Bild: Schweizer Franken, Quelle: hazard, pixelio.de
Versicherer · Schweiz · Bargeld · Einbruch
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