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Drews: "Zu viel Geld auf renditelosen Sparbüchern"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Die Altersvorsorge in Deutschland braucht dringend frischen Wind sowie für die heutige Zeit moderne Garantien." Davon ist Markus Drews, Deutschlandchef der Canada Life, überzeugt. Die Lebensversicherungs-Branche sei die einzige, die einen lebenslangen Einkommens- und Hinterbliebenenschutz bieten kann, betonte er anlässlich eines Presse-Workshops. Seiner Meinung nach schleppten die Deutschen immer noch viel zu viel Geld auf renditelose Sparbücher oder bewahrten gar hohe Barsummen zu Hause auf.
Allerdings warnte Drews auch davor, dass politische Initiativen übers Ziel hinausschießen könnten und Wahlkämpfen geschuldet seien. Als besonders wichtig sieht es der Experte an, das Risikobewusstsein der Bürger zu schärfen. Er verwies auf eine aktuelle Untersuchung, die Canada Life gemeinsam mit YouGov in den vier Ländern Deutschland, Kanada, den USA und Irland durchgeführt hat (siehe DOSSIER). Danach werden von den Bürgern die finanziellen Risiken des Alters sowie die Finanzierung von Krankheit und Pflege als hoch eingestuft. Die Sorge der Menschen sei nicht unbegründet, unterstreicht Drews. Schließlich stelle die Alterung der Gesellschaft alle befragten Nationen vor große sozialpolitische Herausforderungen.
Der Maklerversicherer Canada Life ist seit über 15 Jahren auf dem deutschen Markt tätig und betreut aktuell rund 420.000 Verträge. 2015 wurde ein Neugeschäftswachstum von plus 37 Prozent erreicht. Der Deutschland-Ableger habe für den internationalen Konzern Great West Liveco mit Sitz in Kanada – der weltweit zu den Top Ten unter den Lebensversicherern zählt – einen hohen Stellenwert. Deutschland, so Drews weiter, werde als Wettbewerbsmarkt gesehen, der wirtschaftlich stabil sei und hohe, steigende Versorgungslücken aufweise. "Wir investieren immens für die nächsten Jahrzehnte in unsere neue, höchst effiziente Verwaltungsplattform, die exklusiv für den hiesigen Markt konstruiert wurde. Wir glauben an Brokertech statt Fintech." Drews betont, dass die Canada Life im Vertrieb grundsätzlich den Weg über die Einbindung des freien Vermittlers gehe. "Wir werden keine weiteren Vertriebswege aufbauen." Das schließe aber nicht aus, Serviceportale für die Kunden einzurichten.
Nach Drews Aussagen bilden fondsgebundene Versicherungen, die auf langfristiges, renditestarkes Aktieninvestment setzen, das Kerngeschäft. Hier zähle Canada Life zu den größten Anbietern im deutschen Maklermarkt. Garantie-Elemente sorgten dafür, dass Kunden zum Rentenbeginn die bestmögliche Ablaufleistung bekämen. Wenn gute Fondswerte vorliegen würden, erhielten Versicherte den tatsächlichen Wert des Vertrages als Schlussbonus ausbezahlt. Andernfalls greife ein Glättungsverfahren, das einen Wertzuwachs von durchschnittlich mindestens jährlich einem Prozent garantiere. Seit Auflegung in 2004 lag der durchschnittliche geglättete Wertzuwachs bei 2,9 Prozent p.a. Die tatsächliche Wertentwicklung erreichte für diesen Zeitraum 6,4 Prozent p.a. nach Abzug der Fondskosten. Bei der Absicherung von schweren Krankheiten (Dread Disease) und Grundfähigkeiten ist das Unternehmen Marktführer. Seit etwa drei Jahren werden auch hochwertige Berufsunfähigkeitsversicherungen angeboten. (wo)
Bild: Markus Drews, Deutschlandchef der Canada Life (Quelle: Canada Life)
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