Märkte & Vertrieb

Bundesbürger sind offen für Telemedizin

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Telemedizinische Angebote scheinen bei den Bundesbürgern auf großes Interesse zu stoßen. Laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom würde jeder Fünfte (20 Prozent) im Krankheitsfall auf jeden Fall seinen eigenen Gesundheitszustand telemedizinisch überwachen lassen würde. Weitere 39 Prozent würden diese Möglichkeit zumindest in Anspruch nehmen.
Insgesamt sechs von zehn Befragten - also 59 Prozent - zeigen sich laut Umfrage somit offen gegenüber dem sogenannten Tele-Monitoring. Dabei werden laut Bitkom beispielsweise die Vitalwerte wie Blutdruck oder Blutzucker von Patienten mit Herzerkrankungen oder Diabetes digital an ein Krankenhaus übermittelt, wo medizinisches Fachpersonal diese prüft und den Patienten bei Unregelmäßigkeiten benachrichtigt.
Darüber hinaus würden 17 Prozent der Deutschen die Online-Sprechstunde mit dem Arzt in Anspruch nehmen, 16 Prozent können sich dies zumindest vorstellen (Gesamtinteresse: 33 Prozent). Um Ärzte im Ausland zu konsultieren, würden auch acht Prozent telemedizinische Angebote in Anspruch nehmen. 42 Prozent er Befragten sind daran zumindest interessiert (Gesamtinteresse: 50 Prozent).
Weitere 14 Prozent würden sich zudem einer Operation unterziehen, bei der ein Spezialist aus der Ferne per Video zugeschaltet ist und dem behandelnden Arzt Hinweise gibt. Fünf Prozent können sich dies vorstellen (Gesamtinteresse: 59 Prozent).
"Telemedizin ist ein hervorragendes Beispiel für das beeindruckende Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Online-Sprechstunden oder Tele-Monitoring können die Versorgung kranker Menschen deutlich verbessern, Arzt und Patient entlasten und dabei auch noch die Kosten im Gesundheitswesen senken", kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Umfrageergebnisse. (vwh/td)
Bildquelle: Bayerische-Telemedallianz
Bitkom · Telemedizin · eHealth
Auch interessant
Zurück
24.05.2019VWheute
Digital Finance Confe­rence: Deutsch­land ist bei Insur­techs nicht "schnell genug" Brauchen wir mehr oder weniger Europa? Um diese Frage geht es in …
Digital Finance Confe­rence: Deutsch­land ist bei Insur­techs nicht "schnell genug"
Brauchen wir mehr oder weniger Europa? Um diese Frage geht es in wenigen Tagen bei der nahenden Europawahl. Fragt man die Teilnehmer der "Digital Finance Conference", die der Digitalverband Bitkom…
20.05.2019VWheute
Bundesrat gibt grünes Licht für E-Scooter - aber mit Ände­rungen Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für die Zulassung von E-Scootern auf …
Bundesrat gibt grünes Licht für E-Scooter - aber mit Ände­rungen
Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für die Zulassung von E-Scootern auf deutschen Straßen gegeben. Damit hat die Länderkammer einer Verordnung des Bundesverkehrsministeriums zugestimmt. Allerdings verlangen …
26.03.2019VWheute
Würt­tem­ber­gi­sche setzt auf Tele­me­dizin Die Württembergische setzt künftig ebenfalls auf telemedizinische Angebote und arbeitet dafür künftig mit…
Würt­tem­ber­gi­sche setzt auf Tele­me­dizin
Die Württembergische setzt künftig ebenfalls auf telemedizinische Angebote und arbeitet dafür künftig mit dem Gesundheitsdienstleister Teleclinic zusammen. Über das Netzwerk der Teleclinic stehen derzeit über 200 Fachärzte aus …
11.03.2019VWheute
Digi­tale Trans­for­ma­tion – die Ideo­logie einer neuen Ära Von der bloßen Digitalisierung analoger Prozesse zum kompletten Neuentwurf von Abläufen …
Digi­tale Trans­for­ma­tion – die Ideo­logie einer neuen Ära
Von der bloßen Digitalisierung analoger Prozesse zum kompletten Neuentwurf von Abläufen in digitaler Form – das sei die notwendige Änderung im "Mindset" der Versicherer, um wirklich alle Potentiale auszuschöpfen. So der…
Weiter