Schlaglicht

Zwei-Klassengesellschaft in der Lebensparte

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die wirtschaftliche Kluft zwischen den zwölf wichtigsten deutschen Lebensversicherern ist eklatant. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Darin wird laut Handelsblatt die betriebswirtschaftliche Leistung von Allianz Leben und Debeka als "sehr stark" gelobt. Zwei andere Versicherer müssen hingegen zittern.
"Die Spanne beispielsweise bei den Ergebnissen zeigt ein riesiges Gefälle", Betriebswirtschafts-Professor und Studienautor Hermann Weinmann zitiert. Demnach betrug der Unternehmensgewinn der Allianz Leben im vergangenen Geschäftsjahr 578 Millionen Euro, gefolgt von der Axa Leben mit 112,5 Mio. Euro. Bei der Ergo Leben fielen lediglich sechs Mio. Euro an. Die R+V Leben verzichtete sogar vollständig auf einen Gewinn, heißt es im Handelsblatt weiter.
"Das Leiden der Versicherer ist also nur zum Teil eine Branchenkrankheit", analysiert Weinmann. "Das Leiden der Versicherer ist also nur zum Teil eine Branchenkrankheit", ergänzt der Studienautor. Dennoch: "Die Zahlen zur finanziellen Stabilität sind bei fast allen Unternehmen besser, als man aufgrund der veröffentlichten Meinungen glauben könnte", ergänzt der Ökonom. (vwh/td)
Bildquelle: Alexander Klaus / pixelio.de
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