Schlaglicht

US-Fondsverwalter verlangen Schadenersatz von VW

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Vermögensverwalter Blackrock und andere US-Fondsunternehmen wollen den Autobauer auf zwei Mrd. Euro Schadensersatz verklagen. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins Spiegel habe die US-amerikanische Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Schadensersatzklagen für rund 160 Investoren eingereicht. Allein Blackrock dürfte demnach einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe geltend machen, heißt es weiter.
"lackrock hat im Namen seiner Investoren für eine Reihe von Blackrock-Fonds und gemeinsam mit weiteren institutionellen Investoren rechtliche Schritte gegen die Volkswagen AG eingeleitet", bestätigte ein Blackrock-Sprecher laut Spiegel. Die Klage begründen die Fondsverwalter damit, dass der Wolfsburger Autobauer es versmäumt habe, gegenüber seinen Investoren den Einsatz von Abschalteinrichtungen offenzulegen.
"VW war rechtlich verpflichtet, die Kapitalmärkte deutlich früher über die Verwendung rechtswidriger Manipulationssoftware in Dieselmotoren zu informieren", ergänzt Nadine Herrmann, die für Quinn Emanuel die Klagen führt. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de