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Vaudoise-Versicherung mit Millionenrückgang

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Schweizer Versicherer Vaudoise verzeichnet zum 30. Juni 2016 im Bereich Einzelleben einen Rückgang von 48,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das sei vor allem auf den strategischen Entscheid zurückzuführen, das Angebot an traditionellen Lebensversicherungen im aktuellen Tiefzinsumfeld zu reduzieren.
Trotz einer Zunahme der gebuchten Nichtleben-Prämien um 5,8 Prozent auf 669,1 Mio. Schweizer Franken sank der konsolidierte Nettogewinn nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 29,6 Mio. Schweizer Franken auf 60,2 Mio. Schweizer Franken. Grund dafür sei eine außergewöhnlich hohe Schadensbelastung im Monat Juni und ein Anlageergebnis, das unter dem Vorjahresergebnis liegt. Die Combined Ratio betrug 99,9 Prozent.
"Das Halbjahresergebnis ist rückgängig, auch wenn es ein solides Ergebnis bleibt. Das Prämienwachstum im Nichtleben-Bereich liegt immer noch weit über dem Marktdurchschnitt und der Rückgang bei der Lebensversicherung spiegelt die Übergangsphase beim Angebot unserer Leben-Produkte wider. Wir passen unsere Produktpalette weiterhin an die Marktsituation an. Unser neues Produkt RythmoInvest ist ein gutes Beispiel dafür und zeigt bereits erste Erfolge. Der Ertrag unserer Anlagen entspricht unseren Erwartungen, auch wenn er im Vergleich zum Vorjahr tiefer ausfällt. Die hohe Schadenbelastung im Juni aufgrund diverser großer Schäden in verschiedenen Branchen des Vermögengeschäfts beeinflusst unser Halbjahresergebnis negativ", erklärt Generaldirektor Philippe Hebeisen.
Zu den Aussichten für das zweite Halbjahr schreibt Vaudoise in der Pressemitteilung: "Das Halbjahresergebnis ist eine gute Grundlage, um die zweite Jahreshälfte anzugehen. Das versicherungstechnische Ergebnis, abgesehen von Finanzprodukten, dürfte auf einem hohen Niveau liegen. Die Schadenbelastung des ersten Halbjahrs dürfte sich mit der Zeit ausgleichen, außer es treten zusätzliche große Schäden auf." (vwh/mv)
Bild: Generaldirektor Philippe Hebeisen, Vaudoise (Quelle: Vaudoise)
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