Politik & Regulierung

Digitale Gesundheitsangebote kommen gut an

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Deutschen scheinen digitalen Gesundheitsangeboten zunehmend wohlwollend gegenüber zu stehen. Je größer der Mehrwert eines Angebotes ist, desto höher ist auch die Zustimmung in der Bevölkerung, konstatiert eine Studie der Techniker Krankenkasse. So würden etwa 63 Prozent ihre eigenen Gesundheits- und Fitnessdaten auswerten lassen, um die Früherkennung und Diagnose schwerer Krankheiten zu erleichtern.
Drei Viertel der Befragten befürworten laut TK-Studie zudem eine elektronische Gesundheitsakte, in der ihre Daten gebündelt werden. Für eine überwältigende Mehrheit von 95 Prozent der Befragten ist der Datenschutz hingegen besonders wichtig. Dem widerspreche aber oftmals das eigene Verhalten, stellt die TK-Studie fest.
Rund drei Viertel aller Deutschen vertrauen demnach ihre Fragen und Probleme zuerst Google an, bevor sie sich an einen Arzt wenden. Aus der SmartHealth-Studie gehe zudem hervor, dass sich jeder Fünfte vorstellen kann, Gesundheitsinformationen künftig in sozialen Medien auszutauschen.
"Dieser Prozess ist unumkehrbar, muss aber aktiv gestaltet werden – entsprechend dem deutschen Datenschutzrecht und im Interesse der Versicherten. Hier sind wir Krankenkassen genauso gefordert wie die Versicherten selbst. Aber auch die Politik ist gefragt, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen", sagt Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. (vwh/td)
Bildquelle: Allianz Deutschland
Techniker Krankenkasse
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