Märkte & Vertrieb

5.200 Euro pro Sekunde

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Die deutschen Lebens- sowie Schaden- und Unfallversicherer haben im vergangenen Jahr Leistungen in Höhe von insgesamt 163,7 Mrd. Euro erbracht. Umgerechnet entspricht dies einer Summe von 5.200 Euro pro Sekunde und Versicherten. Dies geht aus dem neuen Statistischen Jahrbuch des Branchenverbandes GDV hervor. Allein in der Schaden- und Unfallversicherung stieg das Leistungsvolumen gegenüber 2014 um 5,9 Prozent auf 48,1 Mrd. Euro.
In der Lebensversicherung erreichten die Versicherungsleistungen mit 115,5 Milliarden Euro das zweithöchste jemals ermittelte Niveau. Darin nicht enthalten sind hingegen die ohne Pensionskassen und Pensionsfonds. Im Vergleich zum Rekordjahr 2014 ging das Volumen damit um 5,0 Prozent zurück. Zudem setzen sich die Leistungen aus den an Kunden ausgezahlten Kapital- und Rentenbeträgen (2015: 82,3 Mrd. Euro) sowie dem Anstieg der finanziellen Leistungsverpflichtungen gegenüber Kunden zusammen, so der Branchenverband.
Wie der GDV weiterhin mitteilt, entfielen 47,8 Prozent der Erstversicherungsbeiträge auf die Lebensversicherung. 33,8 Prozent ging im vergangenen Jahr an die Schaden- und Unfallversicherer. 19,0 Prozent entfielen 2015 auf die privaten Krankenversicherer. Die Zahl der Bestandsverträge stieg in 2015 auf 428,8 Millionen (2014: 426,8 Millionen).
Die meisten Versicherungsunternehmen sind nach Angaben des GDV übrigens in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. 103 Versicherer hatten 2015 dort ihren Sitz (2014: 108). Auf Platz Zwei liegt Bayern 68 Unternehmen (2014: 70), gefolgt von Niedersachsen mit 51 (2014: 52). Spitzenreiter bei den Beitragseinnahmen sind hingegen die bayerischen Versicherer mit 75,126 Mrd. Euro (2014: 76,447 Mrd.), gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 66,689 Mrd. (2014: 64,982 Mrd.) und Baden-Württemberg mit 32,571 Mrd. (2014: 30,316 Mrd.). (vwh/td)
Bildquelle: M. Gapfel / pixelio.de
GDV
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