Schlaglicht

Schweizer versichern Bargeld gegen Diebstahl

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Zeiten des Null- und Negativzins treiben dieser Tage wahre Stilblüten. Während die heimische Branche unter dem Dauerzinstief ächzt, entwickelt sich daraus in der Schweiz ein neues Geschäftsmodell. So schließen immer mehr Unternehmen in der Eidgenossenschaft Versicherungen ab, um ihr Bargeld gegen Diebstahl oder Schaden zu schützen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
"Aufgrund des tiefen Zins-Niveaus stellen wir eine höhere Nachfrage nach Versicherungslösungen für das Einlagern von Bargeld fest", wird Philipp Surholt von der Zurich Insurance Group zitiert: "Die angefragten Versicherungssummen bewegen sich im Rahmen von 100 Mio. bis 500 Mio. Franken".
So berechnet die Helvetia beispielsweise nach eigenen Angaben etwa 1.000 Franken (etwa 912 Euro) pro Jahr, um eine Mio. Franken zu versichern. Dies wäre allerdings nur ein Bruchteil des Betrages von 7.500 Franken, den die Unternehmen an die Banken zahlen müssten, um den gleichen Betrag auf den Konten der Schweizer Kreditinstitute zu parken, berichtet die FAZ weiter.
Allerdings beinhalte die Summe jedoch nicht die Logistik-Kosten wie etwa den Transport sowie Sicherheitsvorkehrungen wie verstärkte Wände, Wachmänner und Alarmsysteme, so das Blatt weiter. Auch die Baloise bietet nach eigenen Angaben bereits seit langem entsprechende Policen an, "doch es hat einen merklichen Anstieg gegeben und jetzt wird es alltäglich", wird Unternehmenssprecher Roberto Brunazzi zitiert. (vwh/td)
Bildquelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de
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