Schlaglicht

Mehrere Tote nach Schiffs- und Zugunglück

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Mindestens sechs Tote lautet die traurige Bilanz des Wochenendes: Auf dem Main-Donau-Kanal bei Erlangen kollidierte ein Hotelschiff in der Nacht zum Sonntag mit einer Brücke. Dabei wurde das Führerhaus durch den Aufprall völlig zerstört. Zwei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Mindestens vier Menschen kamen am Freitag bei einem Zugunglück im Nordwesten Spaniens. Fast 50 Insassen wurden verletzt.
Warum die "Freya" bei Erlangen unter zwei Brücken hängenblieb, ist laut Bayerischem Rundfunk bislang noch unklar. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern demnach weiter an. Sicher ist, dass es sich bei den Toten um zwei 33 und 49 Jahre alte Männer aus Ungarn handelt und die das Schiff von einer ausfahrbaren Schiffsbrücke steuerten.
Die 181 Passagiere an Bord wurden laut BR hingegen nicht verletzt. Zur Bergung des Schiffs waren die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot von etwa 220 Einsatzkräften am Unglücksort im Einsatz. Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal wurde zwischenzeitlich eingestellt. Eine betroffene Eisenbahnbrücke ist hingegen weiterhin für den Schienenverkehr gesperrt. Erst im Juni ereigneten sich auf der Donau gleich zwei Schiffsunglücke mit Hotelschiffen an einem Wochenende.
Ebenfalls noch ungeklärt ist bislang auch die Ursache des Zugunglücks in der Nähe der spanischen Stadt Vigo. Wie das Nachrichtenportal tagesschau.de berichtet, hat sich das Unglück am Freitagmorgen gegen 9:30 Uhr ereignet. Bei den Toten handelt sich nach Angaben der Regionalregierung um um den portugiesischen Zugführer, einen spanischen Schaffner und zwei Fahrgäste. Unter den Verletzten befinden sich laut Bericht auch Reisende aus Deutschland, den USA und Lateinamerika. (vwh/td)
Bild: Das zerstörte Führerhaus der "Freya" (Quelle: dpa)
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