Schlaglicht

Haftstrafe für versuchten Elterngeld-Betrug

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Betrug oder versuchter Betrug sind bekanntlich kein Kavaliersdelikt. Vor allem nicht dann, wenn dieser von Polizisten begangen wird. Focus Online berichtet von gleich zwei Ex-Beamten, die mit gefälschten Elterngeld-Anträgen ans ganz große Geld wollten. Der Betrugsversuch flog jedoch auf, das Landgericht Bochum sprach nun das Urteil gegen die beiden Männer.
Zweieinhalb Jahre Haft lautet das Urteil der zuständigen Richter gegen die beiden Männer. Dabei hatten die 36- und 39-Jährigen laut Bericht zugegeben, dass sie Anfang 2015 mit gefälschten Identitäten insgesamt 228 gefälschte Elterngeld-Anträge verschickt haben. Wären die beiden Männer erfolgreich gewesen, hätten sie rund fünf Mio. Euro ausgezahlt bekommen.
Das Landgericht Bochum verurteilte die beiden ehemaligen Polizisten nun wegen Betruges und Urkundenfälschung. Dabei warfen die Richter den beiden Männern eine "extrem hohe kriminelle" Energie" vor, denn deren ganzes System sei auf Tarnung und Verschleierung ausgelegt gewesen. Mit dem Urteil wollen die Richter nun potenzielle Nachahmer abschrecken. (vwh/td)
Bildquelle: Rike / pixelio.de
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