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Uniqa sieht sich auf Kurs

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Der österreichische Versicherer Uniqa hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen mitteilte, ging das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum "erwartungsgemäß" um 44,3 Prozent auf 84,6 Mio. Euro (2015: 106,2 Mio.) zurück. Bei den verrechneten Prämien verzeichnete der Versicherer zudem ein Minus von 7,7 Prozent auf 3.277,7 Mio. Euro.
Besonders deutlich machte sich der Prämienrückgang bei den Einmalzahlungen in der Lebensversicherung mit einem Minus von 36,2 Prozent auf 547,5 Mio. Euro (Vorjahr: 858,7 Mio.). Bei den laufenden Prämien verbuchte die Uniqa hingegen ein Plus von 1,4 Prozent auf 2.730,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2.693,5 Mio.). In der Krankenversicherungen stiegen die verrechneten Prämien um 3,5 Prozent auf 523,3 Mio. Euro (Vorjahr: 505,4 Mio.). In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämien um 1,9 Prozent auf 1.454,5 Mio. Euro.
"Wir sind mit den Ergebnissen aus den ersten sechs Monaten in Summe auf Kurs, um unsere Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2016 zu erreichen. Die von uns am Jahresbeginn prognostizierte und geplante Reduktion des Ergebnisses vor Steuern ist eine Konsequenz des toxischen Niedrigzinsumfeldes, das unvermindert starken Druck auf die Erträge aus den Kapitalanlagen ausübt", betont Uniqa-Vorstandschef Andreas Brandstetter.
Mit Blick auf das Gesamtjahresergebnis rechnet die Uniqa nach eigenen Angaben mit einem Gewinnminus von 50 Prozent gegenüber 2015. Als Gründe nannte der Versicherer zum einen hohe Zukunftsinvestitionen sowie die angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen. (vwh/td)
Bildquelle: Andreas Brandstetter, Vorstandsvorsitzender der Uniqa (Quelle: Uniqa)
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