Schlaglicht

Falscher Berater hat Versicherungskunden betrogen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Mit gefälschten Zeugnissen hat sich ein 29-jähriger Mann eine Anstellung bei einer in Stuttgart ansässigen Versicherung erschlichen, um dann Kundengelder auf sein Privatkonto zu überweisen. Jetzt steht der gelernte Versicherungskaufmann und ehemalige Kundenberater vor Gericht und hat die Vorwürfe eingeräumt, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.
Laut Anklage soll der Mann zwischen 26. Juni 2014 und 21. Januar 2016 eine Summe von 333.644,54 Euro auf seine Privatkonten überweisen haben. Dazu fingierte er Zusatzleistungen für Versicherungskunden und manipulierte die Buchhaltung. Der Staatsanwalt wirft ihm Betrug, Unterschlagung und Urkundenfälschung vor. Die Vorwürfe hat der Angeklagte bereits gestanden.
Der Mann war bereits schon einmal rechtskräftig verurteilt worden, nachdem ihm eine andere Versicherung fristlos gekündigt hatte, weil er sie um 5.800 Euro betrogen hatte. Anschließend bewarb sich der gelernte Versicherungskaufmann erfolglos um eine neue Stelle und fälschte Arbeitszeugnisse und Bewerbungsunterlagen. Bislang hat er eine Wiedergutmachung von 150.000 Euro geleistet. Ein Gutachter soll die Spiel- und Alkoholsucht des Beschuldigten einschätzen. Der Prozess wird fortgesetzt. (vwh/mvd)
Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de
Versicherungsbetrug
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