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BU: Einstiegsschwelle für Junge zu hoch

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Als viel zu hoch für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung hat der Basler-Manager Maximilian Beck die Hürden bei den meisten Produkten gerade für junge Menschen bezeichnet. Ein Abschluss in jungen Jahren sei hingegen das Wichtigste in der BU-Beratung, da der Versicherte auch später zum früheren Preis geschützt sei, wie Finanzportal Cash-Online berichtet.
Während der Bund der Versicherten (BdV) im Juli eine Reform der privaten BU-Vorsorge gefordert hatte, setzt Beck auf eine Reduzierung der Abschlussbarriere für Leute unter 35 Jahren mit einem reduzierten Einsteigertarif mit 40 Prozent Beitragsrabatt. Bei den unter 30-jährigen würden zudem weniger Gesundheitsfragen mit kürzeren Abfragezeiträumen gestellt.
Zudem sieht der Basler-Manager bei der biometrischen Risikoabsicherung noch Wachstumspotenzial, konkret betrifft das die BU, Risikolebensversicherung und Pflegerentenversicherung. Hier sei die Absicherungsrate der Bevölkerung noch zu gering. Sein Rat: "Ein nachweisbar sehr gutes Produkt zu einer bezahlbaren Prämie ist das beste Argument für Vermittler im Kundengespräch". (vwh/mvd)
Bildquelle: Erich Kasten / pixelio.de
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