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Swiss Re rechnet mit Mehrkosten durch Katastrophen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Auf 31 Mrd. US-Dollar schätzt der Rückversicherer Swiss Re die Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen und menschenverursachte Ausfälle im ersten Halbjahr 2016. Der wirtschaftliche Gesamtschaden, der primär durch Naturkatastrophen verursacht wurde, bezifferte das Unternehmen sogar auf 71 Mrd. US-Dollar. Diese Zahlen gehen aus der Sigma-Katastrophenschätzung für das erste Halbjahr 2016 hervor.
Nach der Sigma-Schätzung verursachten unterschiedliche Naturkatastrophen die größten Versicherungsschäden: Erdbeben in Japan, schwere Gewitter in den USA und Europa sowie Waldbrände in Kanada ließen die Kosten auf 28 Mrd. US-Dollar steigen, während sich die von Menschen verursachten Schäden auf drei Mrd. US-Dollar beliefen. Im ersten Halbjahr 2016 verloren rund 6.000 Menschen ihr Leben (Vorjahreszeitraum: 12.000).
Durch Hagelschäden in den USA entstanden Versicherungsschäden von mehr als sieben Mrd. US-Dollar. Die meisten davon wurden von Stürmen in Texas (April 2016) verursacht, bei denen Gebäudeschäden in Höhe von 3,1 Mrd. US-Dollar entstanden. In Europa hinterließen Stürme und Überschwemmungen in Deutschland und Frankreich (Ende Mai, Anfang Juni) Totalschäden von 2,8 Mrd. US-Dollar.
Während in Japan eine Serie von Erdbeben Sach- und Gebäudeschäden in Höhe von 5,6 Mrd. US-Dollar verursachten, starben in Ecuador 668 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 7,3 und erzeugten einen Versicherungsschaden von 400 Mio. US-Dollar. Waldbrände und starke Winde führten zudem in Kanada zu einem Totalverlust von 2,5 Mrd. US-Dollar. (vwh/mvd)
Bildquelle: Karl-Heinz Laube / pixelio.de
Schadenschätzung · Swiss Re · Naturkatastrophe
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