Schlaglicht

Betrüger erleichtern Leoni um 40. Mio. Euro

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Nürnberger Autozulieferer Leoni ist Opfer eines millionenschweren Betruges geworden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, nutzen bislang unbekannte Täter gefälschte Dokumente und Identitäten sowie elektronische Kommunikationswege, um Unternehmensgelder auf Konten im Ausland zu transferieren. Der Schaden für das Unternehmen beläuft sich laut Bericht auf rund 40 Mio. Euro.
Ein Sprecher wollte sich laut FAZ zunächst nicht zu den Details der laufenden Ermittlungen äußern. Allerdings sei der Betrug erst am vergangenen Freitag bekannt geworden. Aus dem Firmenumfeld hieß es dabei, dass sich jemand den Angestellten gegenüber als Leoni-Mitarbeiter ausgegeben und behauptet habe, "besondere Befugnisse" zu haben.
Der Vorstand des Konzerns soll laut Zeitung eine Untersuchung der Vorfälle eingeleitet haben, um Schadenersatz- und Versicherungsansprüche zu prüfen. Entsprechende Strafanzeigen seien jedoch noch nicht bei der Polizei und Staatsanwaltschaft eingegangen. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes wurden seit 2013 insgesamt 60 Betrugsfälle mit dieser Masche bekannt. Die Schadensumme schätzen die Experten dabei auf rund 106 Mio. Euro. (vwh/td)
Bildquelle: Rike / pixelio.de
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