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Fahrverbot als Universal-Strafe stößt auf Ablehnung

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Bei einer Verurteilung in Deutschland könnte neben Geld- oder Haftstrafen nach dem Willen von Bundesjustizminister Heiko Maas und seinem Parteifreund und nordrhein-westfälischen Kollegen Thomas Kutschaty eine weitere Sanktionsmöglichkeit hinzukommen: Der Führerscheinentzug. Doch ein Fahrverbot als Universalstrafe lehnt die Mehrheit der Deutschen ab. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage.
Demnach lehnen 49 Prozent der Befragten die Möglichkeit eines Fahrverbots als Universalstrafe ab. Lediglich 40 Prozent sind dafür. Bei den Unter-30-Jährigen würden hingegen 49 Prozent so etwas befürworten und nur 35 Prozent wären dagegen.
Ob die Befragten einen Führerschein besitzen oder nicht, spielt hingegen keine Rolle. So sind jeweils die Hälfte (50 bzw. 51 Prozent) dagegen und 40 bzw. 37 Prozent) dafür. Bei den Führerscheinbesitzern fanden es 23 Prozent schlimmer, einen Monat lang auf ihre Fahrerlaubnis zu verzichten als eine Geldstrafe in Höhe eines Monatseinkommens zahlen zu müssen. Die Geldstrafe fänden 43 Prozent schlimmer und 32 Prozent beide gleich. (vwh/mvd)
Bildquelle: Schubalu / pixelio.de
Fahrverbot · Strafe
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