Politik & Regulierung

IW-Studie: Finanzplatz Frankfurt profitiert vom Brexit

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Welche Standorte profitiern vom Brexit? Einige europäische Metropolen werben um die Gunst der internationalen Finanzdienstleister. Schließlich geht es um die Verlagerung von Unternehmen und um zehntausende neuer Arbeitsplätze. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) offenbart, dass Frankfurt weit vorne liegt.
Als Sitz der Europäischen Zentralbank und finanzielles Herz der größten Volkswirtschaft Europas spricht vieles für die Main-Metropole. Auch beim Thema Lebensqualität setze sich Frankfurt nach der IW-Studie gegen die europäische Konkurrenz durch, darunter das internationale Niveau in Sachen medizinische Versorgung und Sicherheit, mit einem leicht zu erreichenden Flughafen.
Auch der Immobilienmarkt ist ein Pluspunkt: Büroflächen sind zu rund zwölf Prozent noch frei. Bei anderen europäischen Metropolen ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt deutlich angespannter. "In Paris sind die Büromieten für hochwertige Immobilien fast 50 Prozent höher als in Frankfurt", meint IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.
Weit vor Luxemburg (19), Dublin (33) und Paris (37) liegt Frankfurt nach neuesten Umfragen auf Platz sieben der lebenswertesten Metropolen. Durch seine bislang schon starken Position als Finanzstandort für den europäischen Binnenmarkt könnte die Main-Metropole noch weitere Banken und Investoren anziehen. "Im Ganzen ist es sehr wahrscheinlich, dass Frankfurt am meisten vom Brexit profitiert", gibt sich Voigtländer überzeugt. (vwh/mvd)
Bildquelle: Dieter Schuetz / pixelio.de
Frankfurt · Finanzplatz · Brexit
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