Politik & Regulierung

Terror beeinflusst Tourismus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Urlaub in Deutschland scheint sich in Terror-Zeiten zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Demnach stieg die Zahl der Übernachtungen zwischen Ostsee und Allgäu nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in den ersten sechs Monaten des Jahres um drei Prozent auf 163,7 Millionen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste im gleichen Zeitraum um ebenfalls drei Prozent auf 35,5 Millionen.
Dabei profitieren die Tourismusbranche und das Gastgewerbe in Deutschland vor allem von der derzeit guten Konjunktur und dem Konsumverhalten der Verbraucher, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Inwieweit allerdings die jüngsten Gewalttaten in Würzburg, Ansbach und München Auswirkungen auf das Reiseverhalten ausländischer Gäste haben werden, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Dabei lassen sich jedoch gerade Reisende aus Asien und Osteuropa von den aktuellen Ereignissen am stärksten beeinflussen, konstatiert das Forschungsinstitut IPK International.
Zudem scheint sich die Reisezurückhaltung auch am größten Luftverkehrsdrehkreuz in Frankfurt bemerkbar zu machen. So ging die Zahl der Passagier am Flughafen Frankfurt im Juli 2016 um 2,0 Prozent auf 6,1 Millionen Fluggäste zurück, teilte die Betreibergesellschaft Fraport mit – auch wenn der vergangene Monat dank der beginnenden Sommerferien im bisherigen Jahresverlauf der Monat mit den meisten Fluggästen war.
Dennoch erfreuen sich in diesem Jahr auch manch ausländische Reiseziele besonderer Beliebtheit. Demnach erleben vor allem Spanien und Italien bei deutschen Reisenden derzeit einen besonderen Boom. Und auch Bulgarien verzeichnet nach Angaben von Tourismusministerin Nikolina Angelkowa das stärkste Halbjahr seit zehn Jahren. (vwh/td)
Bildquelle: Rike / pixelio.de
Tourismus
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