Köpfe & Positionen

"Axa könnte von Generalis Stärke in Italien und Osteuropa profitieren"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Gerüchte über eine mögliche Megafusion zwischen Axa und Generali machen die Runde. Die Börse glaubt daran. Wie sinnvoll wäre der Zusammenschluss? "Mit Blick auf den deutschen Industrieversicherungsmarkt dürfte die Fusion wenig Auswirkungen haben. Hier bereitet die Generali gerade erst ihren Wiedereinstieg ins Industriegeschäft vor, während die Axa eine etablierte Größe im Markt ist", erklärt Georg Bräuchle, Geschäftsführer von Marsh Deutschland.
"In anderen europäischen Ländern, wo der Marktanteil der beiden Gesellschaften anders gelagert ist, könnte ein Zusammengehen allerdings sinnvoll sein und gewisse Synergien ergeben", glaubt Bräuchle.
"Zum Beispiel könnte die Axa von der Stärke der Generali in Italien und Osteuropa profitieren. Eine Entscheidung über einen solchen Zusammenschluss wird jedoch sicherlich eher mit Blick auf die globalen Programme und Strategien der beiden Gesellschaften fallen, das Industrieversicherungsgeschäft spielt hierbei eine untergeordnete Rolle", erklärt Marsh-Geschäftsführer Bräuchle gegenüber VWheute. (vwh/dg)
Bild: Georg Bräuchle, Geschäftsführer und Chief Market Officer von Marsh Deutschland  (Quelle: Marsh)
Generali · Axa · Marsh
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