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MLP-Studie: Deutsche glauben nicht an die Rente

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Reformpläne aus Berlin scheinen die Bevölkerung nicht zu überzeugen. Fast zwei Drittel der Deutschen glauben nicht, dass die Politik dauerhaft ein Absinken des Rentenniveaus verhindern kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative MLP-Befragung, durchgeführt vom Institut YouGov. Weiterer Befund: Weder ein höheres Renteneintrittsalter noch Beitragserhöhungen zur Stabilisierung des gesetzlichen Rentensystems finden in der Bevölkerung Akzeptanz.
Lediglich zehn bzw. 13 Prozent der gesetzlich Rentenversicherten, die noch nicht im Ruhestand sind, wären dazu bereit. Stattdessen favorisieren 58 Prozent andere Wege zum Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus, beispielsweise die betriebliche Altersvorsorge.
"Für die Politik sollte die Weiterentwicklung der ergänzenden Altersvorsorge im Mittelpunkt stehen. Die Bürger haben ein realistisches Bild davon, dass die weitere Absenkung des Rentenniveaus unausweichlich ist", sagt MLP-Vorstandsmitglied Manfred Bauer.
Die Studie zeigt außerdem, dass es unter den Bürgern weiterhin darüber einen ausgeprägten Aufklärungsbedarf gibt, in welcher Höhe der Einzelne eine gesetzlichen Rente erwarten kann: 32 Prozent der Befragten haben keine konkrete Vorstellung davon, weitere 27 Prozent verfügen nur über eine grobe Idee. Berücksichtigt wurden hier nur Personen, die noch keine Rente beziehen. (vwh/dg)
Bild: angieconscious / pixelio.de
Rente · Rentenversicherung · Rentenpolitik · Renteneintrittsalter · MLP · Andrea Nahles
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