Politik & Regulierung

Schwankende Nachfrage bei KfW-Förderung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die KfW Bankengruppe hat im ersten Halbjahr 2016 ein Fördervolumen von insgesamt 36,2 Mrd. Euro gewährt. Dies entspricht einem Minus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitrum (2015: 41,5 Mrd. Euro). Während die inländische Förderung mit 26,7 Mrd. Euro rund vier Prozent über dem Vorjahreswert (25,7 Mrd. Euro) lag, sanken die Neuzusagen für das internationale Geschäft um 42 Prozent auf neun Mrd. Euro (Vorjahr: 15,4 Mrd. Euro).
Wie die Bankengruppe am Donnerstag mitteilte, trug in Deutschland vor allem die starke Nachfrage nach Finanzierungen für energieeffizienten Wohnungsbau und in Energieeffizienzvorhaben von Unternehmen zur wachsenden Nachfrage nach KfW-Förderungen bei. Die Nachfrage in der allgemeinen Unternehmensfinanzierung blieb jedoch laut Bankengruppe angesichts verhaltener Investitionsneigung der Unternehmen in Deutschland unterhalb des Vorjahresniveaus.
"Die Nachfrage nach KfW-Förderung reflektiert erwartungsgemäß die moderate Konjunkturentwicklung in Deutschland. Zugleich zeigen die Förderzahlen der KfW das starke Interesse an langfristigen Finanzierungen in der Niedrigzinsphase insbesondere im Wohnungsbau", kommentiert Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW, die Entwicklung.
Gleichzeitig habe sich die Ertragslage im ersten Halbjahr 2016 mit einem Konzerngewinn von 779 Mio. Euro (Vorjahr: 1.152 Mio. Euro) erwartungsgemäß rückläufig entwickelt. Das Betriebsergebnis vor Bewertungen (vor Förderleistung) beträgt nach Unternehmensangaben 949 Mio. Euro (Vorjahr: 1.009 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss (vor Förderleistung) lag bei 1.363 Mio. Euro (Vorjahr: 1.415 Mio. Euro).
"Das Ergebnis der KfW hat sich im zweiten Quartal 2016 positiv entwickelt. Hierbei profitiert die KfW auch in diesem Jahr von verschiedenen Sondereffekten. Für das Gesamtjahr erwarten wir ein gegenüber 2015 rückläufiges, aber dennoch überdurchschnittliches Ergebnis", ergänzt Schröder (vwh/td)
Bildquelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de
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